<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-33730682</id><updated>2011-09-17T15:00:32.179+02:00</updated><title type='text'>HEIMAT UND DAS BÖSE</title><subtitle type='html'>Texte, Essays, Kommentare</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://areal28-heimat.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33730682/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://areal28-heimat.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Jon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03629799855143918636</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>5</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33730682.post-8261228804985098381</id><published>2007-06-20T12:11:00.000+02:00</published><updated>2007-06-20T12:26:38.596+02:00</updated><title type='text'>HEIMAT UND DAS BÖSE</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;&lt;br /&gt;"Das habe ich getan, sagt mein Gedächtnis. Das kann ich nicht getan haben, sagt mein Stolz und bleibt unerbittlich. Endlich - gibt das Gedächtnis nach."&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Friedrich Nietzsche&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wir nennen von Zeit zu Zeit verschiedene Taten, Menschen oder Pläne ‚böse’.&lt;br /&gt;Wir bezeichnen manchmal Regime, Menschen oder Achsen als Verkörperung des BÖSEN.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es scheint einen Unterschied zu geben, ob wir etwas ‚böse’ nennen, oder es als Teil des BÖSEN auffassen. Wenn etwas Teil des BÖSEN ist, dann ist es durch und durch böse, dann schließt es alles Gute aus, dann macht es Gutes prinzipiell unmöglich. Das ist bei bösen Taten (selbst den sehr bösen) nicht der Fall. Das BÖSE ist nicht einfach falsch oder verwerflich, sondern die Beendigung eines moralischen Diskurses überhaupt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Das größte Böse ist nicht radikal, es hat keine Wurzeln, und weil es keine Wurzeln hat, hat es keine Grenzen, kann sich ins unvorstellbare Extrem entwickeln und über die ganze Welt ausbreiten. (...) Anders gesagt, wenn vergeben wird, dann wird nicht das Verbrechen vergeben, sondern der Person; beim wurzellosen Bösen gibt es keine Person mehr, der man je vergeben könnte."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hannah Arendt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Das BÖSE sprengt moralische Normen. Es lässt jede Rede von Verbrechen und Strafe sinnlos erscheinen. Daher ist alles, was Teil des BÖSEN ist, vogelfrei und hat keinen Anspruch auf die Mechanismen eines Rechtsprinzips. Dieser Gedanke lässt es wichtig erscheinen, zu fragen, ob wir tatsächlich in der Lage sind zu bestimmen, ob etwas ein Teil des BÖSEN ist.          &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hannah Arendt brauchte den Begriff des BÖSEN, bei ihrem Versuch, die Schrecknisse&lt;br /&gt;des Holocaust zu verstehen. George W. Bush kennzeichnet mit demselben Begriff die Feinde Amerikas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Worauf berufen sich Arendt und Bush, woran lässt sich erkennen und ermessen, ob etwas Teil des BÖSEN ist? Eine mögliche Antwort lautet: BÖSE ist etwas, das Heimat unmöglich macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Heimat zu haben heißt, die einzelnen Begebenheiten meines Lebens als sinnvoll und zusammenhängend zu begreifen. Ich erlebe nicht nur Momente des Vertrautseins mit der Welt, sondern verknüpfe sie zu einem Netz. In diesem Netz werden Phänomene wie Identität, Charakter, Freiheit allererst möglich. Ein Mensch, der keine Heimat hat, kann nicht sagen, wer er ist. Erst in einer Heimat erlebe ich eine dauerhafte Welt, dauerhafte Beziehungen zu Menschen und dauerhaft mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne Heimat hat mein Leben keine Dauer, sondern eine bestimmte Länge, die in Jahren oder Jahrzehnten gemessen werden kann, jedoch keinen inneren Zusammenhang hat. Ohne Heimat lässt sich nicht sagen, was mein Leben mehr war als eine Abfolge von einzelnen Ereignissen und Dingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gar keine Heimat zu haben - heimatlos zu sein - ist eine Grenzsituation. Es lassen sich zwei grundsätzliche Grenzsituationen denken: eine innere und eine äußere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die äußere Grenze von Heimat ist der Tod. der Zusammenhang ist banal: das Phänomen Heimat gehört zum Leben. der Tod ist die Singularität, in der Heimat endet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die innere Grenze von Heimat ist schwerer zu bestimmen und muss umstritten bleiben. Ich denke, es gibt politisch und psychisch heimatlose Menschen. Die Menschen, die vergessen und isoliert in Lagern interniert sind und umgebracht werden, muss man wohl heimatlos nennen. Sie sind gänzlich und von allem verlassen. Jede Form der Verbundenheit mit der Welt ist getilgt. Selbst die Möglichkeit von Interaktion und somit die Möglichkeit von Heimat ist verloren. für diese Menschen gibt es keine Hoffnung, selbst aus unserem Gedächtnis wurden sie erfolgreich gelöscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf andere Weise können stark depressive Menschen heimatlos sein. Herausgefallen aus der Welt, verlassen und ohne Hoffnung auf Rückkehr, leben sie jenseits irgendeiner Verknüpfung wie im freien Fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Strukturen, Wesen oder Staaten, die systematisch Heimat verhindern, verdienen es vielleicht, Teil des BÖSEN genannt zu werden. Die Frage ist, wer diesen Zustand feststellen kann und darf.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33730682-8261228804985098381?l=areal28-heimat.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://areal28-heimat.blogspot.com/feeds/8261228804985098381/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33730682&amp;postID=8261228804985098381' title='32 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33730682/posts/default/8261228804985098381'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33730682/posts/default/8261228804985098381'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://areal28-heimat.blogspot.com/2007/06/ausschreibung-das-bse.html' title='HEIMAT UND DAS BÖSE'/><author><name>Jon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03629799855143918636</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>32</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33730682.post-7158677696682603586</id><published>2007-01-23T21:12:00.000+01:00</published><updated>2007-01-23T21:14:35.979+01:00</updated><title type='text'>Heimatworte</title><content type='html'>Heim&lt;br /&gt;Heimat&lt;br /&gt;Heimatlos&lt;br /&gt;Heimlich&lt;br /&gt;Unheimlich&lt;br /&gt;Geheim&lt;br /&gt;Heimkehr&lt;br /&gt;Heimwerker&lt;br /&gt;Heimweh&lt;br /&gt;Heimchen&lt;br /&gt;Heimelig&lt;br /&gt;Zukünftige Heimat?&lt;br /&gt;Ehemalige Heimat?&lt;br /&gt;Jetzige Heimat?&lt;br /&gt;Vorige Heimat?&lt;br /&gt;Vorletzte Heimat?&lt;br /&gt;Ist Heimat zählbar?&lt;br /&gt;Gibt es Heimaten? &lt;br /&gt;Heimkunft&lt;br /&gt;Heirat&lt;br /&gt;daheim&lt;br /&gt;heimgehen&lt;br /&gt;Heimzahlung&lt;br /&gt;heimleuchten&lt;br /&gt;heimisch&lt;br /&gt;heimsuchen&lt;br /&gt;heimwärts&lt;br /&gt;verheimlichen&lt;br /&gt;Heimstätte&lt;br /&gt;Heimweg&lt;br /&gt;Zuhause + X?&lt;br /&gt;Gründungsmythos?&lt;br /&gt;Planet, Kultur, Land, Gegend, Stadt, Viertel, Kiez, Straße, Wohnung, Zimmer, Ecke?&lt;br /&gt;Wovon sagen wir es sei eine Heimat?&lt;br /&gt;Für welche x gilt: x ist Heimat?&lt;br /&gt;Was unterscheidet Heim und Haus?&lt;br /&gt;Heimatsprache&lt;br /&gt;Heimatfilm&lt;br /&gt;Erinnerungen, Erlebnisse, ...&lt;br /&gt;Woher kommt das „at“?&lt;br /&gt;Ich habe eine Heimat mit...???&lt;br /&gt;Ich habe ein Stück Heimat in jemandem.&lt;br /&gt;Etwas ist ein Stück Heimat!!!&lt;br /&gt;Ich habe eine neue Heimat gefunden (habe ich dann eine andere verloren?)&lt;br /&gt;Gibt es Gänze?&lt;br /&gt;Ist „Heimat“ ein normativer Begriff?&lt;br /&gt;Das gänzliche Aufgehobensein in einem Moment = Romantik&lt;br /&gt;Der Moment, wo jede Reflexion über diesen Augenblick wegfällt. Bsp: Folter&lt;br /&gt;Ist Heimat ein Urteil über mich und mein Leben in einem bestimmten Moment? --- Urteile ich, dass hier beheimatet bin? Urteilen = Handeln = Sprechen = Tun&lt;br /&gt;Im Empfinden versteckt sich eine Auffassung&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33730682-7158677696682603586?l=areal28-heimat.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://areal28-heimat.blogspot.com/feeds/7158677696682603586/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33730682&amp;postID=7158677696682603586' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33730682/posts/default/7158677696682603586'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33730682/posts/default/7158677696682603586'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://areal28-heimat.blogspot.com/2007/01/heimatworte.html' title='Heimatworte'/><author><name>Jon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03629799855143918636</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33730682.post-7710545797734113604</id><published>2007-01-23T21:10:00.001+01:00</published><updated>2007-06-20T12:36:09.631+02:00</updated><title type='text'>Heimat, Dauer &amp; Verlassenheit, von Robert M. Lennartz</title><content type='html'>Wir haben nur eine Heimat, von dieser aber viele; und gleichzeitig. Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein besonderes Verhältnis. Dieses Verhältnis kann ich zu einem Ort, einer Gegend, einem Land oder Planeten haben. Aber auch zur Musik, zur Sprache, zur eigenen Familie, zu Gewohnheiten, zur landestypischen Küche oder eigenen Firma. und ich habe dieses Verhältnis nicht einfach, sondern ich habe es immer in Lebensphasen, Momenten, in Erinnerungen oder Phantasien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fragen uns: Was ist das für ein Verhältnis?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gesuchte Verhältnis wird in der regel als ein urtümliches angesehen. Mit seiner Heimat ist man verwurzelt. Von seiner Heimat weiß man nicht, man hat sie. Sie war schon immer da. Das Verhältnis ist ein vortheoretisches, intim und sinnlich. Heimat hat einen Geruch, einen Geschmack, Geräusche. In seine Heimat kommt man immer zurück. Diese Intuitionen findet man in den meisten Verweisen zum Thema Heimat quer zu allen politischen, philosophischen oder ästhetischen Positionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieselben Verweise verknüpfen oft auf die eine oder andere weise Heimat und Entfremdung. Doch das Beklagen von Entfremdung braucht die Utopie der Versöhnung. Diese geht oft mit der (erfüllbar-unerfüllbaren) Erinnerung an Heimat einher. Heimat ist der Fluchtpunkt der eigenen Identität, der unerreichbar dem modernen Menschen vor Augen steht. Wir wollen uns mit uns (und gleich noch mit den anderen) versöhnen. Wir brauchen eine neue Heimat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir halten die Verbindung von Heimat und Ursprünglichkeit für einseitig und die Verbindung von Heimat und Entfremdung für falsch. Eine Heimat zu haben, heißt mit etwas vertraut zu sein. Heimat verlangt Kenntnis, Intimität. Heimat erlebe ich in Ritualen und eigentümlich bekannten Momenten. Ich kenne mich aus und übersehe gleichzeitig vieles. Ich bewege mich durch meine Wohnung und kann mich blind orientieren, dennoch sehe ich vieles nicht, was ich mit ‚fremden Augen’ wohl sofort sehen würde. In meinem Erleben verschränken sich Wahrnehmung und Erinnerung. Diese Vertrautheit zu erreichen braucht Zeit. Es dauert, bis ich etwas ‚Heimat’ nennen kann. Doch auch wenn Vergangenheit (und Zukunft) zur Heimat dazugehören, so findet sie doch immer hier und jetzt statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht in meinem heimatlichen Verhältnis zur Welt also um ein selbstverständliches zurechtfinden, um ein Vertrauen in die Art, wie die Dinge in der Welt funktionieren. Doch Vertrautheit im Erleben reicht nicht aus, um eine Heimat zu haben. Es braucht die konkrete, einmalige Erfahrung von Heimat in einzelnen Augenblicken; seltene Momente, in denen Heimat &lt;span style="font-style: italic;"&gt;als&lt;/span&gt; Heimat erscheint. Ich erlebe nicht nur vertraute Begebenheiten, sondern mein Blick verrückt sich für einen Moment, ich bekomme mich selbst in den Blick und urteile, dass mir etwas vertraut ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Urteile handeln von mir und der Welt. sie ermöglichen es mir, die einzelnen Begebenheiten meines Lebens als sinnvoll und zusammenhängend zu begreifen. Ich erlebe nicht nur Momente der Vertrautheit, sondern verknüpfe sie in meinem Urteil zu einem Netz. Jedes Urteil verändert mich. Ich glaube, dass ein Mensch, der tatsächlich keine Heimat hat, nicht sagen kann, wer er ist. Nur in der Veränderung, die mir Heimat aufzwingt gibt es Dauerhaftigkeit. Erst in einer Heimat gibt es eine in diesem sinn dauerhafte Welt, dauerhafte Beziehungen zu menschen und dauerhaft mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ohne heimat hat mein leben keine dauer, sondern eine bestimmte länge, die in jahren oder jahrzehnten gemessen werden kann, jedoch keinen inneren zusammenhang hat. ohne heimat lässt sich nicht sagen, was mein leben mehr war als eine abfolge von einzelnen ereignissen und dingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gar keine heimat zu haben - heimatlos zu sein - ist eine grenzsituation. es lassen sich zwei grundsätzliche grenzsituationen denken: eine innere und eine äußere.&lt;br /&gt;die äußere grenze von heimat ist der tod. der zusammenhang ist banal: das phänomen heimat gehört zum leben. der tod ist die singularität, in der heimat endet.&lt;br /&gt;die innere grenze von heimat ist schwerer zu bestimmen und muss umstritten bleiben. ich denke, es gibt politisch und psychisch heimatlose menschen. die menschen, die vergessen und isoliert in lagern interniert sind und umgebracht werden, muss man wohl heimatlos nennen. sie sind gänzlich und von allem verlassen. jede form der verbundenheit mit der welt ist getilgt. selbst die möglichkeit von interaktion und somit die möglichkeit von heimat ist verloren. für diese menschen gibt es keine hoffnung, selbst aus unserem gedächtnis wurden sie erfolgreich gelöscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;auf andere weise können psychisch kranke menschen heimatlos sein. herausgefallen aus der welt, radikal verlassen und ohne hoffnung auf rückkehr, leben sie jenseits irgendeiner verknüpfung wie im freien fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich denke, man sollte es sich in der beurteilung nicht leicht machen. das wort ‚heimatlos’ sollte nicht leichtfertig und inflationär gebraucht werden. die meisten menschen sind selbst in aussichtslosen situationen in der lage, noch im kleinsten blick oder einer vagen hoffnung, einen rest von heimat zu bewahren. es soll nicht zynisch klingen, aber selbst flüchtlinge in lagern haben oft noch ihre erinnerung, ihre hoffnung und vielleicht sogar mitmenschen. nur wenn das alles fehlt, wenn die erinnerung durch die folter vernebelt ist und die hoffnung aufgegeben wurde und wenn es keine mitmenschen mehr gibt, die das wissen könnten – wenn ein mensch also radikal verlassen ist - dann ist er heimatlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„verlassenheit entsteht, wenn aus gleich welchen personalen gründen ein mensch aus dieser welt hinausgestoßen wird oder wenn aus gleich welchen geschichtlich-politischen gründen diese gemeinsam bewohnte welt auseinanderbricht und die miteinander verbundenen menschen plötzlich auf sich selbst zurückwirft. in der verlassenheit sind menschen wirklich allein, nämlich verlassen nicht nur von anderen menschen und der welt, sondern auch von dem selbst, so sind sie unfähig, die eigene, von den anderen nicht mehr bestätigte identität mit sich selbst aufrechtzuerhalten. in dieser verlassenheit gehen selbst und welt, und das heißt echte denkfähigkeit und echte erfahrungsfähigkeit, zugleich zugrunde.“&lt;br /&gt;Hannah Arendt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ps&lt;br /&gt;man kann auch in der lüge beheimatet sein. wenn die lüge komplex genug ist, dürften hinsichtlich der erfahrung von heimat keine nachteile zu spüren sein. pinochet dürfte als mensch mit heimat gestorben sein. heimat ist nicht wahrhaftig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AREAL28 // eberswalder str. 28 // 10437 berlin // areal28.com&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33730682-7710545797734113604?l=areal28-heimat.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://areal28-heimat.blogspot.com/feeds/7710545797734113604/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33730682&amp;postID=7710545797734113604' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33730682/posts/default/7710545797734113604'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33730682/posts/default/7710545797734113604'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://areal28-heimat.blogspot.com/2007/01/heimat-dauer-verlassenheit-von-robert-m.html' title='Heimat, Dauer &amp; Verlassenheit, von Robert M. Lennartz'/><author><name>Jon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03629799855143918636</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33730682.post-8922517774762387680</id><published>2007-01-23T21:07:00.000+01:00</published><updated>2007-01-23T21:26:28.835+01:00</updated><title type='text'>heimat ist nur ein wort, von matthias scheliga</title><content type='html'>heimat ist nur ein wort. eine zeichenfolge. eine mit einem hauch, einem flageoletton am anfang, und einem verschlußlaut am ende. mit dem bezeichneten scheint es sich ähnlich zu verhalten: es ist offen, wo es beginnt,  und am ende verschlossen wie tiecks runenberg. wir könnten versuchen, es von hinten zu lesen: dann stoßen wir eine tür auf und verenden in einem unendlichen sanften ächzen: tamiehhhhh...... schön. aber kabbalistisch. permutative heimsuchung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14 tage eines sommers bin ich einem mann gefolgt, mit dem ich einige gensequenzen, die dort verschlüsselte sentimentalität und die neurosen des zwischenweltlers teile. quer durch oberschlesien bin ich ihm nachgelaufen, das kamera-objektiv auf die siegfried-linie zwischen seinen schulterblättern gerichtet, kalvarienberge hinauf, durch stillgelegte bergwerksstollen hindurch, am einegebneten grab seines vaters vorbei ("sie haben nur sein kissen zurückgebracht, und mutter schrie wütend: das ist das falsche kissen, das ist das falsche kissen") und durch die verwehenden liedtrümmer der "autochtonen" bis in das brütende rot eines beichtstuhls hinein. irgendwann - da ging es den kalvarienberg wieder runter - schrie er mich an und ich zurück. tamiehhhh, tamiehhhh, schrien wir wie mythische geblendete vögel, die sich nicht erkennen können. wir fuhren schweigend zurück. 800 kilometer ohne ein wort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es gibt noch andere worte, die mit einem hauch beginnen und sich dann schließen: heiland, herkunft, habsucht,  hortus, hochmut, ..... und horizont. Ist man so weit hinausgefahren, daß keine vögel mehr folgen,  bezeichnet horizont das verlassene ebenso wie das zu erreichende. hauch und verschluß umgeben einen wie ein kreisendes kontinuum, richtungslos, flüssig. springende koordinaten auf mehreren achsen, hinten und vorn, gestern und morgen, links und rechts, fuß und schwinge, alles tauscht die seiten, kappt die trossen, wechselt die währung. das flaschengrüne neon des radars tastet kreisend über gischtkronen, fremde schiffe, den kopf eines schwimmers vielleicht, von dem niemand wissen wird. Das deutlichste echo wirft der eigene leib,  längst verwachsen mit dem schiffsleib zu einem amphibischen kopfwesen, das wie kork zwischen den sphären tanzt, ohne gewicht und ohne die eigene bewegung von der der elemente scheiden zu können. Die ganze welt ein kopf, und der ganze kopf ein amorphes phosphoreszierendes zentrum auf einem 12-zoll-monitor, bindungslos, selbstreferentiell und zuhause. zu - hause. ort und bewegung in einem. horizon-t-noziroh. ich ge-höre mir zu. ich verstärke mich. ich re(rä)soniere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich fuhr mit dem zug nach marseille. im selben abteil ein am ganzen körper tätowierter, der zur fremdenlegion wollte, wo man seine herkunft, seinen namen, seine geschichte auslöschen würde. auf seinem arm standen namen von frauen, auf seiner stirn stand patria, auf seinen fingerknöcheln hass. alles in jenem blassen blau, das die gefängnistinte und die gefängnishimmel gemein haben. während der 12 stunden, die die zugfahrt dauerte, lief er ruhelos durch die gänge und betrank sich dabei. als wir in marseille ankamen, war er nahezu bewegungsunfähig. seine stirn (patria) ruhte auf dem unterarm (yvonn, klara, jaqueline....). freundliche mitreisende verhalfen ihm zum büro der legion&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;etrangere. im bahnhof von marseille um sechs uhr morgens lagen die displaced persons gereiht wie gestrandete sardinen schlafend in der haupthalle. Ein polizist schritt ihre reihen ab und trat jedem liegenden mit dem ganzen körpergewicht auf die füße, so daß ihnen, wenn sie sich nicht bewegten, die gelenke brechen und die sehnen zerreißen mußten. es wirkte rituell. er schien es jeden morgen zu machen. Es war eine lotterie der ankunft. wer nicht reagierte, war tot genug, um angekommen zu sein. wer schmerzensschreie ausstieß und sich bewegte, blieb reisender, der sich stumpf aus einer ankunft erhob und in die nächste mögliche weiterhumpelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im französischen wird das paradies, der garten, umzäunt wie auch das dorf, das für heimat ethymologisch pate steht, offen gesprochen: le paradi. es beginnt mit einem verschlußlaut und endet offen im - i- , einem laut, dem rimbaud die bedeutung gab: pourpres, sang crache - purpurn ausgespienes blut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;meine früheste erinnerung bin ich selbst, wie ich aus dem schuppen der kinderkrippe eines der begehrten dreiräder herauszerre, mich darauf schwinge und mir selbst erzähle (im getragenen tonfall eines ernstzunehmenden epos): "...und er fuhr fahrrad, er fuhr und fuhr,.., und er fuhr....".  ich bin sicher, ich wußte, daß ich zurückkehren würde, und dass es um das zurückkehren ging, aber ich hatte keinen namen dafür. Eine im rhythmus der pedaltritte pumpende austrittswunde. ich war flüssig. ich nehme an, daß mich der zaun oder eine erzieherin einfing und so etwas sagte wie: aber wer wird denn gleich davonlaufen wollen? und mich sanft zurückschob. dabei ging es gar nicht um richtungen. es ging vielleicht darum, im scheelen blick  über die schulter den nichtort auszumachen, in der fort-bewegung meiner zugehörigkeit gewahr zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;heimat ist nur ein wort, eine hypothetische konstruktion für das bedürfnis von zugehörigkeit. Es findet häufiger in fragen verwendung als in aussagen. Für 31 prozent der deutschen ist es der wohnort, für 27 prozent der geburtsort, für 25 prozent die familie, für 11 prozent das land und für 6 prozent die freunde. ich benutze es nie. niemand aus meiner familie hat es je benutzt. ich sage hier und dort. ich sage herkunft. Ich sage "nachhause", .............&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AREAL28 // eberswalder str. 28 // 10437 berlin // areal28.com&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33730682-8922517774762387680?l=areal28-heimat.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://areal28-heimat.blogspot.com/feeds/8922517774762387680/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33730682&amp;postID=8922517774762387680' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33730682/posts/default/8922517774762387680'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33730682/posts/default/8922517774762387680'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://areal28-heimat.blogspot.com/2007/01/heimat-ist-nur-ein-wort-von-matthias.html' title='heimat ist nur ein wort, von matthias scheliga'/><author><name>Jon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03629799855143918636</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33730682.post-115814978739232623</id><published>2006-09-13T14:15:00.000+02:00</published><updated>2006-09-13T14:21:42.456+02:00</updated><title type='text'>Ausschreibung</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;viele unserer bedürfnisse sind geschichtlich. ihr ende kündigt sich an, wenn die worte, die sie ausdrücken sollen, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;uns hohl in den ohren zu klingen beginnen. worte wie ‚gemeinschaft’, ‚heimat’ oder ‚ehre’ sind derart durchdrungen von nostalgie, utopismus und romantik, dass sie beinahe unbrauchbar sind, konkrete bedürfnisse und erfahrungen auszudrücken. habe ich ein bedürfnis nach heimat? habe ich eine heimat? auf diese fragen erhält man unterschiedliche antworten, je nachdem was sie bedeuten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;wir haben nur eine heimat, von dieser aber viele. und gleichzeitig. heimat ist kein ort, heimat ist ein besonderes verhältnis. dieses verhältnis kann ich zu einem ort, einer gegend, einem land oder planeten haben. aber auch zur musik, zur sprache, zur eigenen familie, zu gewohnheiten, zur landestypischen küche oder eigenen firma. und ich habe dieses verhältnis nicht einfach, sondern ich habe es immer in lebensphasen, momenten, in erinnerungen oder phantasien. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;wir fragen uns: was ist das für ein verhältnis? oder: was ist das gegenteil von heimat?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dieses verhältnis wird in der regel als ein urtümliches angesehen: mit seiner heimat ist man verwurzelt. von seiner heimat weiß man nicht, man hat sie. sie war schon immer da. das verhältnis ist ein vortheoretisches, intim und sinnlich. heimat hat einen geruch, einen geschmack, geräusche. in seine heimat kommt man immer zurück. sie liegt in der vergangenheit und prägt. diese intuitionen findet man in den meisten verweisen zum thema heimat quer zu allen politischen, philosophischen oder ästhetischen positionen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dieselben verweise verknüpfen auf die eine oder auch andere weise heimat und entfremdung. der moderne mensch ist entwurzelt oder verstrickt in die zwänge der lauten welt. doch das beklagen von entfremdung braucht die utopie der versöhnung. diese geht oft mit der (erfüllbar-unerfüllbaren) erinnerung an heimat einher. heimat ist der fluchtpunkt der eigenen identität, der, unerreichbar, dem modernen menschen vor augen steht. wir wollen uns mit uns (und auch gleich noch mit den anderen) versöhnen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;viele denken heimat als dauerhaftigkeit, während doch unser zuhause immer ein übergangsstadium ist. heimat wird assoziiert mit kindheit, mit ursprung und eigentlichkeit. heimat wird gedacht als verwurzelung an einem kleinen, vertrauten platz, doch die meisten von uns haben keinen solchen ort und gehören nicht länger etwas feststehendem, wohlbekanntem, vertrautem an, sondern einer flüssigen und elektrischen, anonymen großstadt, die ständig in bewegung ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;wir halten die verbindung von heimat und ursprünglichkeit für einseitig und die verbindung von heimat und entfremdung für falsch. es ist unsere aufgabe, für unser bedürfnis nach heimat eine sprache zu finden, die nicht nur dazu dient, nostalgie, angst oder entfremdung von der moderne auszudrücken. unsere sprache der zugehörigkeit ist geprägt durch die klassische polis und die konzepte der romantik. aber gibt es eine sprache der zugehörigkeit, die flüssig ist?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;wir suchen arbeiten, die sich mit heimat in dieser fragestellung auseinandersetzen, oder schaffen, oder zeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Einsendungen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;TEXTE (theoretisch/literarisch)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;areal28@web.de  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;HÖRSPIELE / FEATURE:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Marc Eggert&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;c/o Ines Dehnel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Buchholzer Str. 5&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;10437 Berlin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;medium: cd&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;format: einfache audio-cd &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;länge: 7 min - open end&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;KURZFILME / LANGFILME (spiel/dok/animation) / VIDEOKUNST:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ines Dehnel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Buchholzer Str. 5&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;10437 Berlin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;medium: dvd&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;format: (.mov, .aiff, .mpeg; jeweils PAL)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;länge: 90 sek. - open end&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;EINSENDESCHLUSS FÜR ALLES: ENDE OKTOBER&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;AREAL28&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Eberswalder Str. 28&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;10437 Berlin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;areal28.com&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;areal28@web.de&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33730682-115814978739232623?l=areal28-heimat.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://areal28-heimat.blogspot.com/feeds/115814978739232623/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33730682&amp;postID=115814978739232623' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33730682/posts/default/115814978739232623'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33730682/posts/default/115814978739232623'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://areal28-heimat.blogspot.com/2006/09/ausschreibung.html' title='Ausschreibung'/><author><name>Jon</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03629799855143918636</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry></feed>
